Die Weltmeere

Die Weltmeere bedecken etwa 361 Millionen Quadratkilometer und damit etwa 71 Prozent der Erdoberfläche. Sie enthalten etwa 1,35 Milliarden Kubikkilometer Wasser. Die Ozeane sind Lebensraum für Millionen von Arten und regulieren das globale Klima.

Die fünf Ozeane

Traditionell werden fünf Ozeane unterschieden: Der Pazifische Ozean ist mit 165 Millionen Quadratkilometern der größte und tiefste. Der Atlantische Ozean mit 85 Millionen Quadratkilometern liegt zwischen Europa/Afrika und Amerika. Der Indische Ozean mit 73 Millionen Quadratkilometern liegt zwischen Afrika, Asien und Australien. Der Südliche Ozean umkreist die Antarktis. Der Arktische Ozean ist der kleinste und nördlichste.

Tiefen

Die durchschnittliche Tiefe der Ozeane beträgt etwa 3.800 Meter. Der tiefste Punkt ist das Marianengraben mit etwa 11.000 Metern. Etwa 50 Prozent der Ozeane sind tiefer als 3.000 Meter.

Meeresströmungen

Meeresströmungen wie der Golfstrom transportieren warmes Wasser vom Äquator zu den Polen und beeinflussen das Klima ganzer Kontinente. Diese Strömungen werden durch Wind, Temperaturunterschiede und die Erdrotation angetrieben.

Bedeutung

Die Ozeane produzieren etwa 50 Prozent des Sauerstoffs durch Phytoplankton. Sie absorbieren etwa 25 Prozent der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen. Sie sind Lebensraum für unzählige Arten und Quelle von Nahrung und Rohstoffen.